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Erster Spatenstich für neuen Verkehrsgarten

Nicht nur Viertklässler profitieren vom neuen Verkehrsgarten in Bischofswerda

 Für rund fünf Millionen Euro entstehen in den nächsten anderthalb Jahren in Bischofswerda zwei neue Kindereinrichtungen für 180 Kinder unter einem Dach. Nach dem Mitte April erfolgten Spatenstich für die beiden KiTas im so genannten Zentrum Südstadt, wurde jetzt in Steinwurfweite mit einem weiteren symbolischen Erdaushub der Baustart für den nächsten Meilenstein eingeläutet.

 

 Das Zentrum Südstadt an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße / Maximilian-Kolbe-Straße erhält mit der Umgestaltung einer Multifunktionsfläche, zusätzlich zum KiTa-Neubau und den bereits vorhandenen Kinder- und Jugendeinrichtungen, eine weitere Aufwertung. Bis zum Sommer dieses Jahres entsteht auf einer Multifunktionsfläche durch das beauftragte Landschaftsbüro Buder aus Schwarzkollm für rund 170.000 Euro (inklusiver der Zwei-Drittel-Förderung aus „Stadtumbau Ost) unter anderem ein neuer, funktional gestalteter Verkehrsgarten. Dessen Neubau wurde erforderlich, da die bisherige Anlage an der Belmsdorfer Straße nach fast 27 Jahren Nutzung verschlissen war. Statt einer kostenintensiven Sanierung am alten Standort hatten sich Stadtverwaltung und Stadtrat für einen Neubau im Zentrum Südstadt entschieden. „Der neue Verkehrsgarten komplettiert damit die dortigen Angebote von Schule und Bildung, Kindertagesstätten sowie Sport und Freizeit“, erklärt OB Holm Große die Hintergründe für diese Entscheidung.

Möglich wird der neue Platz durch eine Kooperation der Stadt Bischofswerda mit den Gemeinden Burkau, Großharthau, Schmölln-Putzkau, Demitz-Thumitz, Rammenau, Frankenthal und dem Landkreis Bautzen. „Dies ist ein Beitrag der Kommunen, unseren Jüngsten optimale Bedingungen zu bieten und die Beteiligung an der Verkehrserziehung zu ermöglichen“, erklärt Sybille Müller, die zuständige Amtsleiterin im Bischofswerdaer Bürger- und Familienamt.

Die Nutzung der Anlage ist nicht nur für alle Kinder aus Schulen der beteiligten Kommunen kostenfrei, sondern auch für deren Kindergartenkinder. „Die entsprechenden Verträge für Nutzung und Pflege der Einrichtung sind langfristig abgeschlossen und eine gute Investition für die Sicherheit unserer Kinder“, ergänzt OB Holm Große. „Ein großes Dankeschön gehen auch noch an die Kreisverkehrswacht mit Dietmar Zanke an der Spitze und Fanny Trompler von der Polizeidirektion Görlitz, die ab kommendem Schuljahr für eine gewohnt sehr gute Qualität des Unterrichtes sorgen werden.  

Hintergrund Verkehrserziehung in Bischofswerda:

1959 wurde die Arbeitsgemeinschaft „Sicherheit im Straßenverkehr“ gegründet. Später war dieses Gremium – bis zur politischen Wende im Herbst 1989 – unter der Bezeichnung „Verkehrssicherheitsaktiv der Stadt Bischofswerda“ u.a. im Bereich der Verkehrserziehung aktiv. 1990 gründeten dann engagierte Bürger den Verein „Stadtverkehrswacht Bischofswerda“. Ein Jahr darauf wurde der Verkehrsgarten an der Belmsdorfer Straße durch den Verein übernommen, ausgebaut und mit Nutzung des angrenzenden Gebäudes der ehemaligen Kinderkrippe „Otto Barthel“ eine Jugendverkehrsschule eingerichtet. In den Folgejahren organisierte der Verein dort u.a. die Verkehrserziehung für Schulkinder oder mehrere Fahrradturniere für Familien. Ende 2001 löste sich dann die Stadtverkehrswacht aufgrund der Überalterung ihrer Mitglieder auf, seit 2002 ist die Kreisverkehrswacht Bautzen für Bischofswerda zuständig.

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